von Lena & Rico

Tägliches Archiv für: September 9th, 2015

Die Macht möge mit dir sein

Rock’n’Roll Baby!

Am Mittwoch besuchten wir das EMP Museum – das „Experience Music Project“ Museum. Im Grunde ein Museum über Musik, Medien, Fantasy und Science Fiction. Klingt im ersten Moment jetzt vielleicht etwas öde, ist es aber nicht. Spätestens dann nicht, wenn ich euch verrate, dass wir immerhin etwas über 5 Stunden dort drin waren. Jetzt fragt ihr euch sicher, was man da so machen kann. Jaaa…. das wüsstet ihr gerne… :-)

Als erstes sucht ihr euch einen billigen Parkplatz in der Nähe des Museums. Klingt einfach, ist es aber nicht. Nach viel hin und her hatten wir immerhin einen Platz gefunden, der uns für den Tag nur, und ich betone es: NUR, 10 $ gekostet hat. Und das mit einem völlig verrückten Prinzip: man stellt das Auto hin, wo man eine Lücke findet, merkt sich die Nummer des Platzes, geht zur Einfahrt und den Bezahlkästen. An die Kästen findet man seine Nummer mit einem Schlitz wieder. Der Schlitz ist genau so groß, dass man gefaltete Geldscheine oder Münzen einwerfen kann. Den Kasten an sich stellt ihr euch wie einen großen Briefkasten vor aber eben mit unheimlich vielen kleinen Schlitzen. Jetzt denkt ihr sicher: „geil – einfach parken und nicht bezahlen, scheint ja keine Überwachung zu geben“. Da sage ich: „nicht tun!“. Parkt man ohne das Geld in den Schlitz zu werfen, ist das Auto W wie weg. :-) Willkommen in Seattle.
Aber wir fanden uns damit ab und wollten sparsam sein und nicht wie auf den anderen Parkplätzen 15 oder 20 $ lassen. (Ein kleiner Ausblick schon jetzt: Seattle sollte noch human sein, was die Parkkosten angeht. Wartet mal, was wir euch von San Francisco berichten!)

Zurück ins Museum. Dort wird dem Besucher sehr viel über Rock-Musik erzählt, bzw. man kann es hören.

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Und derzeit gab es da eine Sonderausstellung zu „Star Wars“. Lena, unser kleiner Jedi-Ritter, konnte dem natürlich nicht widerstehen. :-)

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Während Lena mit der dunklen Seite der Macht kämpfte, schaute ich mir genüsslich auf einem 30 x 15 m großen Bildschirm Musik-Videos aus Neuzeit und Vergangenheit an. War eine angenehme Bildgröße! (ich überlege ob ich meinen Beamer eintauschen sollte. … hmmm – Für die Bildgröße bräuchte ich wohl auch noch eine neue Wohnung…) :-) Hab aber leider kein Bild davon. Dafür aber davon: falls euch mal langweilig ist und ihr nicht mehr wisst, was ihr mit alten Instrumenten machen sollt, dann ist das doch mal eine Idee.

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Besonders spannend war der Experimentier-Raum, wo man als Besucher verschiedene Instrumente (teils mit musikalischer Begleitung) ausprobieren konnte. Eine lustige Sache! 😀

Selbst in die Disney-Zeichenwelt kann man im EMP eintauchen! Hier ist also wirklich für jeden etwas dabei!

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Am späten Nachmittag düsten wir mit Ach und Krach in den… Stau… Und hatten dann fast ein bisschen Zeitnot, denn wir wollten noch einkaufen. Am Abend sollten nämlich die Tante Judith und Onkel Noel von Greg zu Besuch kommen. Wir grillten Hähnchen und es gab Kartoffel-Gratin und viel Käse, Wein aus Washington und super leckere Cup-Cakes aus der wohl besten Cup-Cake-Bäckerei von Seattle. War ein echt toller Abend und ein spannender Tag!

Boeing – Future of Flight Museum

Auch am Dienstag den 1. September 2015 konnten wir nicht genug von Flugzeugen bekommen :-) Dieses Mal ging es aber für uns zur Konkurrenz …. Boeing alias B-Team. Wir haben eine Tour für 10 Uhr gebucht gehabt. Davor hieß es: dass keine elektronischen Geräte, Flüssigkeiten, Messer, Pistolen (oder ähnliche gefährliche Gegenstände) und Taschen mit auf die Tour genommen werden dürfen. Wir düsten also noch einmal zum Auto und haben gleich alles da gelassen.

Die Tour startete mit einem kleinen Einführungsvideo zu Boeing. Danach wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Wir kamen natürlich in die Gruppe A – passend für Leute aus dem A-Team 😉

Als erstes führte uns der Tourguide zur „Production line“ der 747 – dem Jumbo. Uns fiel direkt die markante Färbung der Maschinen auf. Der Korrosionsschutz bei Boeing sieht mehr so glänzend und leicht petrol aus. In einem Video haben wir dann erfahren, dass dieser vor der finalen Lackierung abgewaschen wird und ein silbern glänzendes Flugzeug erscheint. Wir dachten uns gleich: Hä? Warum? Das ist doch extra Aufwand! Airbus lässt den doch drauf und lackiert dann drüber!?

Naja nach ein paar verwirrenden Eindrücken zur Produktion der 747 ging es dann im Schnelldurchlauf in die Produktionslinie der „tripple 7“ also 777 :-) Gleich daneben folgte die Linie der 787 alias Nightmareliner…. äh Dreamliner 😉 Spaß bei Seite: Die 787 ist schon ein tolles Flugzeug und auch das A-Team kann sich hier die ein oder andere Sache abgucken. Besonders interessant sind die Fester. Diese besitzen nämlich keinen Sonnenschutz mehr. Stattdessen kann man die Transparenz/ Durchsichtigkeit der Fester elektronisch selber oder zentral einstellen. :-O Das hatte ich zuvor noch nie gesehen!

Nach der 787 neigte sich die Tour ihrem Ende und wir konnten das Future of Flight Museum besichtigen. Dort haben wir auch gleich ein Boardingticket für die Kabine der Zukunft erhalten und sollten im Gegenzug für ein Geschenk (einen 787-Pinner) an einer Befragung teilnehmen. Der Trick dabei war, dass wir in zwei Kabinen geführt wurden und beide, unserer Meinung nach, die gleichen waren!

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Do not touch!

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Ach ja… Museen hatten wir nun schon einige besucht. Und so langsam sieht man die Folgen:

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Nach der Boeing-Tour ging es für uns in eine Shoppingmall im Norden von Seattle. Leider ohne großen Erfolg…

Hier folgt ein Video von unserer Rückfahrt 😉