Am Freitag sollten wir ganz früh aus den Federn: Denn ein weiteres Abenteuer sollte beginnen. Es sollte zum Grand Canyon gehen! 😀
Also erst einmal Auto abholen und dann alles einladen 😉
Full house!
Alles eingeladen und schwupps waren wir schon on the road again 😎 So ca. 800km lagen vor uns.
Ratet mal welches Fahrzeug uns auch dieses Mal begegnet ist? Naaa??
Ein Tesla Model S in weiß 😀
Beautiful car ;-)
Der ist natürlich weiß ;-)
Nach unzähligen Pinkel-Pausen (Gott sei Dank bin ich mit einer großen Blase gesegnet) haben wir eine Mittagspause eingelegt. Mexikanische Küche sollte es heute sein. Mal so am Rande: Mexikanische Fastfood-Läden gibt es hier wie Sand am Meer! Die sind echt überall. Das kommt davon wenn Mexiko um die Ecke liegt 😉
Für mich gab es einen Burrito mit Hähnchen
So einen gigantischen Burrito habt Ihr noch nie gesehen!
Den konnte ich einfach nicht mit einem Mal essen. Nicht möglich. Somit hatte ich soeben Mittag- und Abendessen in einem gekauft 😉
Eines verstehe ich auch nicht. Warum packen die Mexikaner so viele Bohnen in die Burritos? Das macht das ganze so sehr mächtig und mit fatalen Folgen… Man sagt ja jedes Böhnchen gibt ein Tönchen 😉
Nach der Mittagspause sattelten wir wieder die Hühner und fuhren weiter in Richtung Page. 12km außerhalb von Page sollte unser Zelt sein. Robert hatte bei airbnb eine Unterkunft (Zelt) für 4 Personen im Gebiet der Navajos gefunden. Navajos sind Einheimische und erlauben es gegen eine kleine Gebühr Leute in ihren Zelten schlafen zu lassen.
Nunja, unser eigentlicher Plan war es noch bei Sonnenschein anzukommen. Das wurde leider nix. Wir hatten Geokoordinaten und eine eher bescheidene Umschreibung für unser Ziel bekommen. Leider hatten wir kein Netz, nix, nada und waren somit auf uns alleine gestellt… in the middle of nowhere. Die Beschreibung wies uns auf ein türkises Schild mit einer Bärentatze hin. Leider war dieses nirgends an der Straße zu finden. Wir sind auf so eine kleine Ranch gefahren und haben da nach unseren airbnb Anbietern gefragt… Ohne Erfolg… die kannte keiner. Unsere nächste und auch letzte Strategie war es an jeder Einfahrt auf so ein Feld zu fahren und nach diesem dämlichen Schild Ausschau zu halten. Und siehe da wir haben es endlich gefunden.
Wir sind erst einmal zum Haus der airbnb Anbieter gefahren und diese haben uns dann den Weg zum Zelt gezeigt.
Unser zu Hause für die nächsten zwei Nächte :-)
Wir haben erst einmal alle notwendigen Sachen aus dem Auto geladen und währenddessen hat Robert Feuer gemacht 😉
Am Lagerfeuer war dann lecker Resteessen angesagt. Burrito die 2te
Wir haben die Stille und die Sterne genossen und irgendwann gegen Mitternacht oder so sind wir dann auch ins Bett gegangen. 😛
Brrrrrr! Die erste Nacht war Ar… kalt! Wir haben so sehr gefroren sodass wir kaum schlafen konnten. Ihr wisst gar nicht wie sehr man sich auf die ersten Sonnenstrahlen am Morgen freuen kann.
Unsere Aussicht am Morgen:
Unsere Gastgeber haben uns gegen 8 Uhr ein spezielles Frühstück serviert – ein traditionelles Frühstück der Navajos. Es gab so eine Art blau-grauen Porridge mit ein wenig Honig zum Süßen und ein paar Früchte. Der Porridge war ein wenig sparsam verteilt und hatte auch keinen definierenden Geschmack. Die Früchte und der Honig verschafften dem ganzen etwas mehr Ausdruck 😉
Oh, wir hatten auch ein Nachbarzelt. Es ist etwas kleiner als unseres und seltsamerweise hatten wir immer Chinesen als Nachbarn. In der ersten Nacht war es ein Pärchen, welches auf ihren Flitterwochen durch Amerika reiste. Der Mann hatte anscheinend eher die führende Rolle in ihrer Beziehung, da er das Reden für die ganze Zeit übernommen hatte.
Am Samstagmorgen hieß es dann: Auf auf zum Wander im Glen Canyon
Hier ein Clip zu unserer Fahrt:
Für unsere erste Wanderung haben wir uns für den Cathedral Canyon entschieden. War schon sehr abenteuerlich, da es keinen flachen und geraden Weg gab…
Seht selbst:
Robert führte die Gruppe an und hatte sich einmal für die etwas riskantere Route entschieden… Er hat seinen Halt verloren und ist in eins dieser Wasserlöcher gefallen. Zuvor ist er noch mit seinem Kopf gegen eine Steinwand gekracht und hat dabei Teile seiner Brille in die Haut in der Nähe seiner Augenbraue eingebohrt. Der Bügel der Brille war verschollen aber das Eierphone hat es in seiner Hosentasche überlebt. Mit Pflaster und Creme war seiner Wunde glücklicherweise geholfen und er konnte nach einem kleinen Schockmoment wieder weitermachen.
Irgendwann kamen wir dann doch zu einem Ende und konnten nicht mehr weiter bzw. es wurde uns zu riskant. Wir sind umgekehrt und zurück zum Auto.
Wir wollten natürlich den Colorado River von Nahem sehen und haben zugleich eine Rast am Wasser gemacht
Da standen sogar Männer im Wasser und waren am Angeln. Respekt!
Nach dieser kurzen Rast wollten wir weiter am Colorado River entlang wandern.
Hier ein paar Eindrücke:
Nach dieser Wanderung hatten wir noch ein wenig Zeit und haben uns dafür entschieden den Sonnenuntergang am Horseshoe Bend zu sehen.
Wir waren geradeso noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang da 😉
Am Samstag sind wir früher in die Falle gegangen und dieses mal auch warm 😉 Wir, Franky, Franzi und ich sind mit dem Auto (auf voller Heizstufe) bis nach Page und zurück gefahren, um „aufgeheizt“ in unsere Schlafsäcke zu kriechen und hoffentlich gleich und lange zu schlafen. Die Gleichung ging auf 😉
Am Freitag während der Fahrt zum Zelt haben wir (wo wir noch Netz hatten) eine Tour im Antelope Canyon für Sonntag gebucht – genauer gesagt im Upper Antelope Canyon Da wir nicht so viel Zeit hatten, haben wir uns für die erste Tour um 8 Uhr entschieden.
Also auch am Sonntag sollten wir früh aufstehen. Und siehe da wir haben den wunderschönen Sonnenaufgang erlebt.
Oh hier noch ein paar Eindrücke von unserer bezaubernden Toilette
Jap, ihr seht richtig. Jeder durfte nach seinem „Geschäft“ etwas Sand darauf kippen und fertig. Die Navajos denken eben sehr ökologisch und verwenden daher auch unsere Sch***e als Dünger.
Nachdem wir nun alles eingepackt hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Upper Antelope Canyon bzw. zum Tourshop. Für $40 wurden wir mit einem Truck zum Antelope Canyon gefahren und hatten eine einstündige Tour. Wir waren eine der ersten Gruppen und hatten somit eine menge Platz für uns. Das coole an der Tour war, dass der Tourguide (ein Einheimischer) uns die besten Motive für Fotos gezeigt hatte oder diese auch selbst mit unseren Geräten geschossen hatte 😉
Hier ein paar Eindrücke:
Nach der Antelope Canyon Tour wollten wir noch auf dem Weg nach Riverside den Grand Canyon Nationalpark erkundschaften. Das Wetter war uns leider nicht ganz so gesonnen, aber schön war es trotzdem 😉
Das war er nun unser Trip zum Grand Canyon! Er ist es die Reise wert 😉
Nun ging es wieder ca. 800km gen Heimat mit einem kurzem Stopp beim wohl schlechtesten Mexikaner den ich hier erleben durfte und dann Heim unter die lang ersehnte warme Dusche 😀